TSV Trudering

Derbysieg zum Saisonabschluss

An einem späten Sonntag-Nachmittag waren die Trainer Wastl und Bauer gezwungen nach dem 1:6 Auswärtssieg in Zamdorf personell umzustellen, denn Lengauer Max verletzte sich im Training erneut schwer am Knie – Diagnose Innenmeniskusriss… zum Glück ist aber das zweifach vorbeschädigte Kreuzband stabil geblieben. Der ganze TSV drückt die Daumen für eine schnelle Genesung und hofft auf ein Comeback des Allrounders!

Für ihn fand sich Santic auf der Linksverteidigerposition ein, der wiedergenesene Rosca war noch nicht 100 prozentig fit und nahm deshalb zuerst auf der Bank Platz. Die gut 100 Zuschauer sahen von Beginn an ein sehr kämpferisch geprägtes Spiel, wobei beide Mannschaften sehr fair zu Werke gingen. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab, ohne großartige Torchancen auf beiden Seiten herauszuspielen. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde Trudering einen Tick stärker und hatte mit dem fleißigen Andreoli eine gute Einschussmöglichkeit aus ca. 13 Metern, jedoch hatte der Schuss nicht genug Wucht, um Keeper Schäfer zu überwinden. Außerdem gelang es Odenbreit K. per Doppelpass mit Prummer gefährlich vors Tor zu kommen, doch auch dieser Versuch verfehlte das Ziel knapp. Dem FC Dreistern gelang in der Offensive um Salvo recht wenig, denn die Verteidigung um Lengauer F. und Grabl stand sicher. Lediglich einen Freistoß aus 30 Metern musste Keeper Koller entschärfen, diesen fing er aber sicher und somit ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Nach Wiederanpfiff kam Rosca für Santic in die Partie und Trudering rotierte einmal positionell durch. Die Zuschauer sahen auch in der zweiten Halbzeit dasselbe Bild: ein typisches Derby mit vielen Zweikämpfen und wenig Nennenswertem. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite in der 56. Minute unterlief den Löwen, dann ein folgenschwerer Fehlpass. Dreistern schaltete schnell um und konterte die Truderinger gnadenlos aus. Zuerst konnte Koller einen strammen Schuss von der Strafraumkante von Salvo noch super abwehren, doch auch er konnte dann den Abstauber von Sagiroglu nicht mehr verhindern – 0:1. Die Truderinger Löwen stecken nach dem Gegentreffer nicht auf, sondern erhöhten die Schlagzahl, um mehr Druck auf den Gegner auszuüben. Immer wieder versuchten die Innenverteidiger mit langen Bällen Rosca zu finden, allerdings konnte man auch hier nicht zwingend vors gegnerische Tor gelangen. Deshalb verlagerten die Löwen das Spiel auf die Außenbahnen, damit man mit gefährlichen Flanken die Kopfballstarken Stürmer Rosca und Gecaj in Szene setzen konnte. Genauso gelang auch der verdiente Ausgleichstreffer: Lengauer F. spielte auf rechts Bornkessel frei, der wiederum mit seiner präzisen Flanke den eingewechselten Gecaj fand, welcher per Kopf auf den mit aufgerückten Santic querlegten konnte. „Kiki“ Santic zeigte keine Nerven und schob den Ball cool ins verlassene Gehäuse ein (70.). Die Löwen witterten jetzt ihre Chance auf den Lucky Punch und machten weiter Druck. Allerdings kam der FC Dreistern auch zu guten Möglichkeiten den erneuten Führungstreffer zu erzielen. Die beste Möglichkeit hatte Salvo per Freistoß aus ca. 22 Metern, den präzisen Zirkelschuss parierte Koller aber glänzend. Kurz vor Schluss wurde der TSV aber wieder brandgefährlich. Nach einem Foul an Prummer kurz vor dem Strafraum, hätte Grabl aus aussichtsreicher Position per Freistoß auf 2:1 stellen können, leider blieb er aber an der Mauer hängen. Die Löwen schalteten aber schneller als der Gegner und somit gelang es Bornkessel den Abpraller per Flanke vors Tor zu bringen, wo er Rosca fand. Dieser holte den Ball überragend runter, drehte sich in unnachahmlicher Manier um seinen Gegenspieler herum und knallte den Ball aus spitzem Winkel per Volley vorbei am Torwart in die Maschen (90.)! Danach gab es für den TSV kein Halten mehr und alle stürmten zum vielumjubelten Torschützen. Der Schiedsrichter gab noch einmal 3 Minuten Nachschlag, doch der TSV ließ nichts mehr anbrennen und siegt letztendlich mit 2:1.
Auch nach diesem Spiel muss man der Mannschaft von Wastl und Bauer Respekt zollen, denn sie haben sich niemals aufgegeben und vom Anfang bis zum Ende im Verbund zusammengehalten und gekämpft. Zum Schluss der Hinrunde konnte der TSV Trudering also einen Lauf starten, in dem man von den letzten 9 Spielen 7 gewann, eins unentschieden spielte und nur eins verlor. Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr nach einer erholsamen Winterpause!

Aufstellung: Koller – Santic [1] (46. Rosca [1]), Grabl, Lengauer F., Odenbreit K. – Bornkessel, Kapsecker, Sternhardt (55. Gecaj), Janelsith – Andreoli, Prummer; Wastl

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